Verzinsung 2018 / Anpassung der WEFV

Verzinsung 2018 / Verzicht auf Rentenanpassungen

Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 24. November 2017 entschieden, die gesamten Sparguthaben der aktiven Versicherten ab 1. Januar 2018 mit einem Zinssatz von 1,25 % zu verzinsen (Kalenderjahr 2017: 1,00 %); diese Verzinsung gilt sowohl auf den Sparkonten als auch auf den Frühpensionierungskonten.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. November 2017 auf eine Überprüfung des Mindestzinssatzes in der obligatorischen beruflichen Vorsorge verzichtet und den Satz für das Kalenderjahr 2018 bei 1,00 % belassen. Somit wird die effektive Verzinsung in unserer Pensionskasse im Kalenderjahr 2018 leicht über dem Mindestzinssatz liegen. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der erzielten, ansprechenden Rendite des Geschäftsjahres 2016/2017, welche wir ca. Mitte Dezember 2017 publizieren werden.

Im Weiteren hat der Sitftungsrat beschlossen, auf den laufenden Renten per 1. Januar 2018 keine Teuerungsanpassungen zu gewähren und keine Rentenanpassungen vorzunehmen, weil die Wertschwankungsreserven per 30. September 2017 noch nicht vollständig geäufnet sind. Die Rentenzahlungen laufen somit im Kalenderahr 2018 in unveränderter Höhe weiter.

 

Änderung der Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge (WEFV)

Per 1. Oktober 2017 ist eine Änderung der Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge (WEFV) in Kraft getreten. Die WEFV sieht mit der vorliegenden Änderung einen Mindestbetrag für die Rückzahlung von neu CHF 10 000 (bisher CHF 20 000) vor. Diese Anpassung gilt damit seit 1. Oktober 2017 auch für WEF-Rückzahlungen in der PK SGS; die Anpassung im Vorsorgereglement wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen. Der Mindestbetrag für den Vorbezug bleibt weiterhin bei CHF 20 000. Damit soll vermieden werden, dass aus der 2. Säule zu kleine Beträge vorbezogen werden.

 

Zürich, 24. November 2017