Information zur Anpassung technischer Parameter per 1. Juli 2017

Die Lebenserwartung der Menschen in der Schweiz hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und an den Finanzmärkten sind über die letzten Jahre zunehmend geringere Renten zu erwirtschaften.

Diese gegenläufigen Tendenzen, dass einerseits weniger Kapitalerträge erzielt werden können und andererseits die in der Pensionskasse angesparten Gelder als monatliche Pensionszahlungen deutlich länger gezahlt werden müssen, führen bei der Pensionskasse der Siemens-Gesellschaften in der Schweiz (PK SGS) dazu, dass, wie bei vielen anderen Pensionskassen in der Schweiz, die versicherungstechnischen Rahmenbedingungen angepasst werden müssen.

Der Stiftungsrat hat unter Einbezug der Pensionskassenexperten deshalb am 10. Januar 2017 verschiedene Massnahmen beschlossen, die den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen und die Stabilität der Pensionskasse nachhaltig sicherstellen.

Im Zentrum steht dabei die gestaffelte Senkung des Umwandlungssatzes von heute 6,4 auf 5 Prozent im Jahr 2026. Dem Stiftungsrat ist bewusst, dass dies je nach Versicherungssituation bachtliche Auswirkungen auf die Altersleistung haben wird.

Diese sind nur durch höhere Sparbeiträge der Versicherten und der Arbeitgeber zu kompensieren. Deshalb sieht das neue Reglement veränderte Sparpläne mit höheren Beiträgen vor.

Zur weiteren Abfederung der Auswirkungen wurden Übergangsregelungen beschlossen, für die die Arbeitgeber mehr als 80 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung stellen.

Die wichtigsten Infos finden Sie unter der Rubrik 'Leistungsanpassungen' auf der Homepage der PK SGS unter http://www.pk-siemens.ch/.

 

Zürich, 10. Januar 2017