Mieterinformation

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

Mit nachfolgenden Informationen möchten wir Ihnen erleichtern, an alle Arbeiten, welche im Zusammenhang mit der Wohnungsabgabe stehen, zu denken oder auch allgemeine Fragen zu beantworten.

1. Grundlage der Abgabe 

Die gesetzliche Regelung für die Übergabe der Mietsache findet sich in den Artikeln 256 und 256a OR.

Die Rückgabe der Mietsache ist in den Artikeln 267 und 267a geregelt.

Zu beachten sind im Weiteren die einschlägigen Bestimmungen des Mietvertrages und der Hausordnung sowie ein allfälliges Einzugsprotokoll.

2. Zeitpunkt der Übergabe 

Der ausziehende Mieter darf auch die letzte Nacht der Mietdauer in der Mietsache verbringen. Vorbehältlich abweichender Vereinbarung hat er sie bis spätestens Mittag des folgenden Tages zurückzugeben. Die Mietsache ist dem neuen Mieter vom Vermieter am Tag des Mietbeginns, 12.00 Uhr, zu übergeben.

So wenig der Mieter gleichzeitig um 12.00 Uhr die eine Wohnung abgeben und die andere übernehmen kann, so wenig kann der Vermieter, bzw. Liegenschaftsverwalter, alle Wohnungswechsel gleichzeitig um 12.00 Uhr des Ersten des betreffenden Monats abwickeln. Das Datum und der genaue Zeitpunkt sind daher unter Berücksichtigung dieser Tatsache in Absprache zwischen allen Beteiligten zu vereinbaren.

Der ausziehende Mieter hat allfällige Instandstellungsarbeiten und die Reinigung bis zur Wohnungsrückgabe abzuschliessen.

Kann die Abnahme wegen des ausziehenden Mieters nicht vertragsgemäss, bzw. wie vereinbart, durchgeführt werden, so haftet dieser für allfällige dadurch verursachte Mehrkosten, wie beispielsweise Umtriebe im Zusammenhang mit einer zweiten Abnahme, und für die dem neuen Mieter durch die Verzögerung seines Einzugs verursachten Kosten.

3. Instandstellung 

Die Mietsache ist grundsätzlich im ursprünglichen Zustand zurückzugeben.

Ausgegangen wird vom Protokoll bei Mietbeginn. Für Mängel, die bereits in diesem aufgeführt sind, haftet der Mieter selbstverständlich nicht.

Der Mieter haftet auch nicht für die normale Abnützung (z.B.: Staubstriche und altersbedingte Farbdifferenzen an Tapeten, Wandanstrichen und Bodenbelägen, Spannungsrisse in Wänden und sanitären Einrichtungen, Möbeleindrücke in textilen und Kunststoffböden). Bei der Berechnung des Kostenanteils, für welchen der Mieter haftet, ist demzufolge die normale Lebensdauer des Einrichtungsgegenstandes, Farbanstrichs etc. zu berücksichtigen. Entsprechende Tabellen können beim HEV Zürich bezogen werden.

Ob es in einem Raum genügt, eine einzelne Wand neu zu malen, hängt davon ab, ob das Ergebnis für den neuen Mieter objektiv betrachtet annehmbar ist.
Werden nicht alle Wände erneuert, hat der Mieter die anfallenden Kosten voll zu übernehmen, da sich die Lebensdauer des Wandbelags des betroffenen Raumes gesamthaft betrachtet nicht verlängert.

3.1 Änderungen durch den Mieter

Grundsätzlich gilt:
«Die Installation von Waschmaschinen oder Geschirrspülern, das Ersetzen von Böden, das Verlegen von Teppichen, das Durchbrechen von Wänden und ähnliche Massnahmen zur «Verschönerung» des trauten Heims dürfen nicht ohne die schriftliche Zustimmung des Vermieters erfolgen».

Bitte laden Sie dazu das Formular  "Bauliche Änderungen durch den Mieter" (pdf) herunter, und senden Sie es ausgefüllt an die im Formular aufgeführte Adresse.

Einrichtungen oder Vorrichtungen, die der Mieter auf eigene Kosten, ohne Bewilligung angebracht hat, sind vor dem Auszug zu entfernen und der ursprüngliche Zustand ist wieder herzustellen. Bei einer Weitergabe an den Nachfolgemieter wird dieser zur Rückführung in den ursprünglichen Zustand verpflichtet.

Dies trifft insbesondere auf vom Mieter verlegte Spannteppiche und Laminatböden zu, wo auch allfällige Beschädigungen des darunterliegenden Bodenbelags zu beachten sind.

Ergeben sich aus dem mieterseitigen, unsachgemässen und allenfalls buntfarbigen Anstrich von Decken, Wänden oder dem Anbringen von Kontakt-Tapeten etc. Mehraufwendungen, sind diese vollumfänglich vom Mieter zu übernehmen.

Dübellöcher sind fachmännisch auszuspachteln und - wenn nötig - farblich anzupassen. Übersteigt deren Zahl das für den Nachfolger Zumutbare, ist die ganze Wand neu zu tapezieren oder zu malen.

3.2 Kleiner Unterhalt

Die kleinen, für den gewöhnlichen Gebrauch vorzunehmenden Ausbesserungen und Instandstellungen, die gemäss Art. 259 OR und Mietvertrag zu Lasten des Mieters gehen, müssen vor der Abnahme fachmännisch ausgeführt sein.

Vermieter und Verwaltungen geben auf Anfrage gerne Adressen von Handwerkern etc. bekannt.

Zum kleinen Unterhalt gehören insbesondere:

a) Ersetzen zerbrochener Fensterscheiben, sofern der Bruch nicht nachweisbar von einem Dritten verursacht worden ist oder kein Spannungsriss vorliegt.

b) Instandhalten der Installationen, Armaturen und Apparate in Küche und Bad (Ersetzen von defekten Kuchenblechen und Rosten, Kühlschrankeinrichtungen, Spiegel, Schlauch und Brause der Dusche, WC-Brille und Deckel, Geschirrspülereinrichtungen, Zahngläser und Seifenschalen, Ablaufdeckel von Badewanne und Lavabo, Neoperl ersetzen), Dichtungen bei Wasserhahnen, Spülkästen, Geschirrspüler, Backofen, Kühlschrank, etc. Keramikkochfelder, Kochplatten und Brenner bei Gasherden, etc. Ersetzen von elektrischen Schaltern, Steckdosen, zur Wohnung gehörenden Lampen und -abdeckungen, Sicherungen, Rollladen- und Sonnenstorengurten bzw. Kurbeln, Schnüren oder Bändern an Zugjalousien usw; Ölen und Instandhalten von Tür- und Schrankscharnieren und -schlössern, Entkalken von Wohnungsboilern, Entrussen von Cheminées und Einzelofenanlagen; Entstopfen von Abwasserleitungen bis zur Hauptleitung.

c) Jährliches Waschen der Fensterläden und regelmässige Reinigung der Balkone und Terrassen samt Abläufen.

d) Der Unterhalt der zum Mietobjekt gehörenden Bepflanzungen auf Gartensitzplätzen, Balkonen und Terrassen ist Sache des Mieters. Er hat insbesondere auch übermässigen Pflanzenwuchs zu verhindern.

e) Alle weiteren kleineren Reparaturen und Instandstellungen, welche im Einzelfall 1 % des Jahres-Netto-Mietzinses nicht übersteigen.

Nach der Rückgabe ist der Vermieter berechtigt, entsprechende Arbeiten zu Lasten des ausgezogenen Mieters in Auftrag zu geben und die ausführenden Handwerker selber auszuwählen.

3.3a Übermässige Abnützung, ausserordentliche Schäden

Die Kosten für Arbeiten, die wegen nichtvertraglicher Abnützung, Verschmutzung sowie Beschädigungen vor Ablauf der normalen Lebensdauer nötig sind, muss der Mieter übernehmen – allenfalls anteilmässig. Allfällige Mehrkosten für Isolieranstriche bei übermässigem Nikotinniederschlag gehen zu Lasten des Mieters.

Die entsprechenden Aufträge werden in jedem Fall vom Vermieter, bzw. seiner Verwaltung erteilt.

3.3b Schadenfälle in der Wohnung/ Gebäude

Schadenfälle aller Art wie z. B. ausgelaufenes Wasser, Feuer, Rauch, Explosionen sind unverzüglich der Verwaltung mitzuteilen.

Bitte laden Sie dazu das Formular Schadenereignis (pdf) herunter, drucken Sie es aus und senden Sie es ausgefüllt an die im Formular aufgeführte Adresse.

3.4 Minderwert

Erscheinen sowohl Ersatz als auch Instandstellung als unverhältnismässig, kann der Vermieter statt dessen einen Minderwert geltend machen. Seine Festlegung ist Ermessensache. Er darf jedenfalls nicht höher sein als die geschätzten Kosten der Instandstellung.

3.5 Einige nützliche Tipps zur Abnahme:

Bitte haken Sie die einzelnen Positionen ab, wenn diese ausgeführt sind:

  • Kochplatten kontrollieren, funktionieren alle?
    (auf Stufe 1 prüfen!)
  • Fehlt beim Backofen kein Kuchenblech oder Rost? (stark verschmutzte Bleche ersetzen.)
  • Beim Kühlschrank Gefrierfachklappe, Flaschenhalterung, Gemüseschalen überprüfen.
  • Verschmutzte Alu-Fettfilter von Dampfabzug im Geschirrspüler reinigen, gegebenenfalls ersetzen.
  • Badewannen auf Emailschäden, Lavabo und WC-Schüssel auf Risse hin untersuchen.
  • Beim Spiegelschrank Beleuchtung und Steckdose kontrollieren.
  • Duschenschlauch, Brausekopf und Brauseumsteller prüfen.
  • Filter in Bad-Ventilator ersetzen.
  • Bei Einbauschränken Scharniere und Schliessvorrichtungen kontrollieren.
  • Bei Radiatorventilen Funktionskontrolle durchführen.
  • Funktionieren Schalter und Steckdosen?
  • Rollläden, Jalousien, Sonnenstoren etc. durch Herunterlassen kontrollieren.
  • Zimmer- und Wohnungstürenschlüssel auf Gängigkeit hin prüfen.
  • Ist die Wohnungstürvorlage, sofern eine solche zur Mietsache gehört, vorhanden und gereinigt?

4. Reinigung 

Die Reinigung der Mietsache einschliesslich aller dazugehörenden Nebenräume muss auf den festgelegten Termin tadellos ausgeführt sein. Die abzugebende Mietsache soll so sauber sein, wie man sie als Mieter anzutreten wünscht.

Bitte die nachstehenden Hinweise beachten:

  • Hinweise zu Parkettböden, klicken Sie hier
  • Versiegelte Böden oder solche aus Kunststoff und Linoleum mit Spezialmittel behandeln
    (nie mit Stahlspänen)
  • Hinweise zu Linolpflege, klicken Sie hier
  • Spannteppiche durch einen Fachmann mit Sprühextraktionsverfahren reinigen lassen.
  • Dübel- und Nagellöcher sind in gleicher Grösse wie das Loch zu schliessen.
  • Sämtliches Holzwerk (Türen, Getäfer, Fensterrahmen etc.) mit neutralem Seifenwasser abwaschen; vom Mieter angebrachte Nägel und Schrauben entfernen.
  • Küchen- und sanitäre Apparaturen wie Kochherd, Geschirrspülmaschine, Lavabo, Klosett und Badewanne mit einem nichtsäurehaltigen Spezialmittel reinigen. Moderne Backöfen sind innen oft spezialbeschichtet – nie mit scharfen Mitteln behandeln! Bedienungsanleitung konsultieren! Kalkrückstände an emaillierten oder glasierten sanitären Einrichtungen schonend entfernen.
  • Kühlschrank und Tiefkühlschrank abtauen und gründlich nach Anleitung reinigen.
  • Dampfabzug in der Küche und Ventilationsdeckel in indirekt belüfteten Räumen inkl. Lüftungskanal gründlich reinigen; Filter, wenn vorhanden auch Kohlefilter, ersetzen.
  • Fenster innen und aussen reinigen, einschliesslich Zwischenverglasung sowie Jalousie- und Rollläden.
  • Cheminée durch Kaminfeger reinigen lassen.
  • Estrich- und Kellerabteil einschliesslich Fenster und Obsthurden reinigen.
  • Brief- und Milchkasten reinigen.
  • Garage/Garagenplatz einschliesslich Pneukasten und Fenster gründlich reinigen. Ölflecken entfernen (ist grösstenteils mit Katzensand möglich).

Wird die Reinigung der Wohnung von einem Reinigungsinstitut übernommen, empfiehlt es sich, einen Vertreter des Instituts an die Wohnungsabnahme einzuladen.

5. Umschwung, Garten, Balkonbepflanzung 

Gehört zur Mietsache ein Garten, Gartenteil, Sitzplatz oder anderer Umschwung, gelten für diesen grundsätzlich die selben Regeln wie für die Mietsache. Die Balkonbepflanzung gehört zur Mietwohnung und ist in gepflegtem Zustand zu halten! Alle Unterhalts- und Reinigungsarbeiten, welche üblicherweise im Zeitpunkt der Rückgabe – also je nach Jahreszeit – ausgeführt werden, sind rechtzeitig zu erledigen.
Der Garten resp. Balkon soll so aussehen, wie ihn der Mieter gerne antreten würde.

6. Fehlende Gegenstände 

Fehlen Beleuchtungskörper, Wassergläser, Seifenschalen, Eisschalen etc., sind sie vom Mieter zu ersetzen (siehe kleiner Unterhalt, Punkt 3.2). Einzelne Ersatzteile können auch beim Hauswart gegen Barzahlung bezogen werden!

7. Schlüssel 

Anlässlich der Wohnungsabgabe sind sämtliche Schlüssel, Waschkarten und Waschchips abzugeben, auch sämtliche nachträglich auf eigene Kosten erstellten.

Sind Schlüssel abhanden gekommen, hat sie der Mieter auf seine Kosten zu ersetzen. Der Vermieter ist bei einem Schlüsselverlust überdies berechtigt, die Schliessanlage und die Schlüssel auf Kosten des Mieters abzuändern oder zu ersetzen.

Der Schlüsselverlust sollte im eigenen Interesse sofort unter anderem dem Vermieter gemeldet werden.

8. Zähler 

Das Ablesen von Gas-, Elektrizitäts- und weiteren Zählern ist vom Mieter so rechtzeitig zu veranlassen, dass es vor der Rückgabe durchgeführt werden kann.

Nicht vergessen:
Abmeldung bei Kreisbüro bzw. Einwohnerkontrolle, Elektrizitätswerk, Gaswerk, Telefondirektion, Post usw.!

9. Hausordnung 

9.1 Rücksichtnahme

Im Interesse eines guten Verhältnisses unter den Mietern verpflichten sich alle zu gegenseitiger Rücksichtnahme. Der Mieter ist dafür besorgt, dass sich alle Mitbewohner der Hausordnung unterziehen.

9.2 Reinigung allgemein

Ausserordentliche Verunreinigungen sind vom Verantwortlichen zu beseitigen. Sofern kein Hauswart für die Reinigung gemeinsam benützter Gebäudeteile, wie z.B. Treppenhaus, Kellergang, Hausgang, Estrich und die Schneeräumung zuständig ist, ist sie von den Mietern zu besorgen. Ohne anderslautende Abmachungen übernimmt der Mieter die Reinigung des Treppenhauses (inklusive Fenster) im Bereiche seines Mietobjektes. Dem Parterremieter obliegt die Reinigung der Abgänge in die Kellerräumlichkeiten und der Zugänge. Dem Mieter des obersten Geschosses obliegt die Reinigung der Aufgänge zum Dachgeschoss. Die Schneeräumung ist ohne gegenteilige Vereinbarung Sache der Mieter, die sich in wöchentlichem Turnus abzuwechseln haben. Die Garagen- und Autoabstellplatzmieter säubern die Garagenvorplätze und Parkplätze und besorgen deren Eis- und Schneeräumung.

9.3 Gemeinsame Räume

Wo Waschküche, Waschautomat, Trockenraum und Bügelzimmer vorhanden sind, findet die Benützung dieser Räume nach einem vom Vermieter festzulegenden Plan statt, der den berechtigten Interessen der Mieter Rechnung trägt. Dem jeweiligen Benutzer steht das Recht zu, diese Räume während der bestimmten Zeit allein zu benützen. Nach Gebrauch sind die benützten Räume und Apparate zu reinigen und auszutrocknen, die Wasserabläufe freizumachen und im Winter die Fenster zu schliessen.
Wäsche darf nur an den dafür bestimmten Orten (Estrich, Trockenraum oder Aufhängeplatz) aufgehängt werden.

9.4 Zu unterlassen ist:

  • das Ausschütten und Ausklopfen von Behältnissen, Decken usw. aus den Fenstern sowie von Terrassen und Balkonen;
  • Teppiche vor morgens 07.00 Uhr und nach 20.00 Uhr und von 12.00 bis 13.30 Uhr auszuklopfen. An Sonn- und allgemeinen Feiertagen ist diese Arbeit grundsätzlich zu unterlassen;
  • das Musizieren vor 08.00 Uhr und nach 21.00 Uhr und während der Mittagszeit von 12.00 bis 13.30 Uhr. Tonwiedergabegeräte, wie z.B. Radio, Fernseh-, Musikgeräte und - instrumente etc. müssen so eingestellt sein, dass sie Drittpersonen nicht stören oder belästigen (Zimmerlautstärke);
  • die Benützung von Waschmaschinen, Tumblern zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr und das starke Ein- und Auslaufenlassen von Wasser zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr;
  • harte Gegenstände, Asche, Kehricht- und Kohlenabfälle, hygienische Binden und Wegwerfwindeln, Katzenstreu usw. in das WC zu werfen;
  • Kehrichtsäcke im Hausgang stehen zu lassen. Wo Container vorhanden sind, muss der Kehricht in verschlossenen Säcken direkt in dieselben deponiert werden. Abfälle jeglicher Art dürfen nur an den vom Vermieter bestimmten Orten und in zweckmässiger Weise aufbewahrt werden;
  • Gegenstände im Hausflur, in Korridoren und übrigen gemeinsamen Räumen zu deponieren. Schwere Gegenstände wie Kisten und dergleichen ohne schützende Unterlage über Böden und Treppen zu transportieren.

9.5 Grillieren

Beim Grillieren auf den Balkonen und Gartensitzplätzen ist auf die übrigen Hausbewohner Rücksicht zu nehmen. Bei berechtigten Reklamationen behält sich der Vermieter vor, das Grillieren generell zu untersagen. Für Dachwohnungen kann der Vermieter eine separate Regelung aufstellen.

9.6 Sicherheit

Die Haustüre ist während der Nachtzeit zu schliessen.

9.7 Lift

Die im Lift angeschlagenen Vorschriften sind zu beachten. Betriebsstörungen sind dem Hauswart oder der Verwaltung sofort zu melden. Die Anlage soll mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden.

9.8 Lärm

Im übrigen wird auf die Lärmschutzverordnung oder gegebenenfalls auf die lokalen Lärmschutzreglemente sowie auf die Polizeiverordnung verwiesen.

9.9 Abstellplätze

Velos, Mofas und Kinderwagen sind an den dafür bestimmten Orten abzustellen.
Ist eine Garage mitvermietet, so darf ohne anderweitige Abrede der Vorplatz nicht als Parkplatz benützt werden.
Besucherparkplätze dürfen von Mietern nicht belegt werden.

9.10 Garten und Hof

Für die Benützung der Gartenanlagen und des Hofes sind die Weisungen der Verwaltung oder des Hauswartes zu befolgen. Sofern der Unterhalt und die Reinigung der Umgebung Sache der Mieter ist, wird eine spezielle Gartenordnung aufgestellt.

10. Empfehlungen 

10.1 Versicherungen

Dem Mieter wird der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung mit Deckung von Mieterschäden und einer Hausratversicherung empfohlen.

10.2 Heizung

  • Während der Heizperiode darf die Heizung in keinem Raum ganz abgestellt werden.
  • Wohn- und andere Räume sind während der Heizperiode nur kurze Zeit zu lüften.
  • Keller- und Estrichfenster sollen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geschlossen werden.
  • In Wohnungen mit Bodenheizung ist darauf zu achten, dass nur dafür geeignete Teppiche verwendet werden. Der Vermieter kann sonst keine Gewähr für eine angemessene Beheizung übernehmen.

10.3 Schwere Gegenstände

Unter schwere Möbelstücke sind zweckmässige Unterlagen zum Schutz der Böden anzubringen. Gehört zur Wohnung ein Balkon oder eine Attika-Terrasse, so ist beim Aufstellen schwerer Gegenstände die jeweils zulässige Belastbarkeit der darunterliegenden Deckenkonstruktion zu berücksichtigen.

10.4 Sonnenstoren

Sonnenstoren und Rollläden sollen bei Wind und Regenwetter nicht ausgestellt bleiben. Ebenso ist das ununterbrochene Ausstellen während längerer Zeit zu vermeiden. Die Reinigung resp. Ersatz der Sonnenstore (Anteil) geht zu Lasten des Mieters.