Anlagekommission

Die Anlagekommission ist verantwortlich für die Umsetzung der langfristigen Anlagestrategie sowie die mittelfristige Optimierung der taktischen Asset Allokation. Sie kontrolliert die reglementskonforme und auftragsspezifische Umsetzung der Anlagetätigkeit und ist wie folgt zusammengesetzt:

  • Arbeitgeber-Vertreter, Präsident
  • Arbeitgeber-Vertreter
  • Arbeitnehmer-Vertreter
  • Arbeitnehmer-Vertreter
  • Geschäftsführer
  • Geschäftsbereichsleiter Kapitalanlagen
  • Geschäftsbereichsleiter Immobilien
  • Externer Anlageexperte
  • Vertreter/Spezialist Arbeitgeber
  • Vertreter/Spezialist Arbeitnehmer

Die Anlagekommission ist für die reglementkonforme und mandatsspezifische Umsetzung der Vermögensbewirtschaftung verantwortlich.

Die Anlagekommission hat folgende Hauptaufgaben und Kompetenzen:

  1. Bereitet die Entscheidungsgrundlagen für die Festlegung der langfristigen Anlagestrategie vor.
  2. Beantragt Modifikationen der langfristigen Anlagestrategie.
  3. Ist für die Umsetzung der vom Stiftungsrat festgelegten strategischen Vermögensstruktur verantwortlich.
  4. Evaluiert und empfiehlt dem Stiftungsrat den Global Custodian, mit dem die Stiftung zusammenarbeitet.
  5. Bestimmt die Vermögensverwalter, mit denen die Stiftung zusammenarbeitet und informiert den Stiftungsrat.
  6. Überwacht die internen und externen Vermögensverwalter, die Anlagetätigkeit und den Anlageerfolg und leitet bei Bedarf Korrekturmassnahmen ein.
  7. Genehmigt das Liegenschaftenbudget.
  8. Beantragt zuhanden des Stiftungsrates den Kauf und Verkauf von Liegenschaften sowie ausserhalb des Budgets liegende Renovationen von Liegenschaften über CHF 1 Mio. pro Objekt.
  9. Entscheidet über die Mietzins- und Unterhaltspolitik der Liegenschaften.
  10. Überwacht den Liquiditäts- und Anlageplan, der von der Geschäftsleitung erstellt wird.
  11. Verabschiedet die Entscheidungsgrundlagen für die Festlegung oder Änderung des Anlagereglements und der mitgeltenden Anhänge.
  12. Regelt mittels klar definierter Verwaltungsaufträge und spezifischen Anlagerichtlinien die Tätigkeit der Vermögensverwalter (Banken, Portfolio Manager).
  13. Entscheidet über die Mittelzuteilung an die Vermögensverwalter in Übereinstimmung mit der vom Stiftungsrat genehmigten Anlagestrategie und der taktischen Bandbreiten.
  14. Entscheidet über das Vorgehen bei Verletzung der Bandbreiten der strategischen Vermögensstruktur sowie beim taktischen Overlay (inkl. Absicherungen).
  15. Entscheidet über ein allfälliges Securities Lending (Wertschriftenausleihe) und Pensionsgeschäfte (Repurchase Agreements) bei Einzelmandaten. Der Wahrnehmung des Stimmrechtes ist dabei Rechnung zu tragen.
  16. Entscheidet über das Stimm- und Wahlverhalten der Stiftung.